Christian Faul Malerei/Paintings, Katalog- und Werkpräsentation

Christian Faul Malerei/Paintings

vom 24. März bis 10. April 2010


Wir freuen uns, eine neue Publikation mit Werken von Christian Faul aus den Jahren 2005 - 2009 vorstellen zu können. In Anwesenheit des Künstlers und der Unterstützer des Projektes präsentieren wir am 24. März um 19 Uhr das druckfrische Buch, ergänzt durch eine Passage neuer Bilder, die bis zum 10. April 2010 zu sehen sein werden.

Die Publikation zeigt künstlerische Werke aus den Jahren 2005-2009. Christian Fauls Malerei, ausgeführt in Ölfarbe auf unterschiedlichen Trägern wie Acrylglas oder Aluminiumschichtplatte und Holz zeichnen sich durch eine klare Präsenz in Form und Farbe aus. Ausgehend von realen Bildmotiven entwickelt der Künstler eine eigene Bildsprache, die sich in gängige Stilbegriffe wie Gegenständlichkeit und Abstraktion nur schwer einordnen lässt. Eine konzentrierte und durchaus als kontemplativ zu sehende Malerei.  Dabei liegt der Schwerpunkt der Publikation auf den Werken der letzten beiden Jahre; geprägt von einer zunehmenden Transparenz und Reduktion in der Formensprache. Die drei Motivgruppen aus Christian Fauls Oevre: Blumen, Kois und Wolken werden repräsentativ dargestellt.

In den beiden Textbeiträgen von Simone Schimpf und Hans-Jörg Clement nähern sich die Autoren in ihrer jeweils eigenen Weise dem Werk von Christian Faul.

Simone Schimpf betrachtet bezugnehmend auf die Ausstellung  "_lichtgetrunken" 2008 in der Oechsner Galerie die Werke von Christian Faul, in dem sie anhand der Blumenbilder deren Erscheinen, farbliche Präsenz und tiefere Wirkung auf den Betrachter erörtert. Ausgehend vom Sujet des Blumenstilllebens arbeitet sie deren eigene Bildsprache im Verhältnis zur westlichen Kunstgeschichte heraus und stellt Bezüge zur Thematik und Bildsprache in der Asiatischen Kunst und Gedankenkultur her.

Hans-Jörg Clement erarbeitet in seinem Interview, das er im September 2009 mit Christian Faul führte, Hintergründe und beleuchtet so den Entstehungsprozeß der Werke. Darin werden unter anderem die Entwicklung des künstlerischen Werkes, die Herangehensweise, die Thematik, die zeit- bzw. kunstgeschichtliche Verortung sowie das nähere Umfeld im Gespräch betrachtet und analysiert. Dabei ist der Titel: "Reduzieren, Abstrahieren: Kreieren"  durchaus als programmatisch zu sehen.

Der Katalog greift in seiner klaren Form der Gestaltung die Bildsprache auf und erlaubt durch originalgroße Bildausschnitte dem Wesen der Malerei Christian Fauls nachzuspüren.

Christian Faul Malerei/Paintings 2005-2009
Texte von Simone Schimpf und Hans-Jörg Clement
Herausgeber Annette Oechsner, Oechsner Galerie und Herwig Graef, Graef Verlag, Nürnberg
Deutsch/Englisch März 2010 - ISBN 978-3-9808812-8-9
96 Seiten, 52 Abb. in Farbe, 16,8 x 24,0 cm, Hardcover, EUR 16,00